Künstliche Intelligenz: „Watson“ beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter

Künstliche Intelligenz AI Cyper Brain

Wie die New York Times“ aktuell berichtet, investierte IBM bereits Milliarden Dollar in das Computerprogramm Watson. Rund 10.000 Mitarbeiter arbeiten an dieser Software, die beispielweise Fragen in natürlicher Sprache aufnehmen und beantworten kann. Das erinnert im ersten Moment an Spracherkennungssoftware von modernen Smartphones. Aber weit gefehlt. Bereits 2011 stellte Watson bei der bekannten Quizsendung „Jeopardy!“ seine Leistungsfähigkeit unter Beweis und gewann gegen menschliche Gegner. Bei Watson handelt es sich um ein kognitives System, das evidenzbasiert antwortet. Mit Hilfe dieser Software können sehr große und vor allem unstrukturierte Daten besser ausgewertet werden. IBM arbeitet dafür zum Beispiel mit dem Medizin-Unternehmen „Quest Diagnostics“ zusammen. Mit Hilfe von Watson sollen Ärzte und Forscher komplexe diagnostische Daten schneller und präziser auswerten können (siehe faz.net, Kampf gegen Krebs). IBM hat zudem in diesem Monat angekündigt, am Standort München 200 Millionen US-Dollar in das neue Watson-Hauptquartier in München zu investieren. Schwerpunkt: das Internet der Dinge.

Trotz seiner Vorreiterrolle ist IBM in diesem Markt nicht allein. Durch die wachsenden Datenmengen könnten in Zukunft nahezu alle Branchen abhängig von solchen Diensten oder Programmen werden. Kein Wunder, dass zur Zeit Milliarden in dieser Branche investiert werden und auch der Google ganz vorne mit dabei ist (statista.com).Googles Tochterunternehmen Deepmind hatte Anfang des Jahres für einen Paukenschlag gesorgt, als die künstliche Intelligenz AlphaGo den weltbesten Go-Spieler Lee Sedol scheinbar mühelos schlug.

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