Finanzierung für die Digitalisierung

Die klassische Finanzierung von mittelständischen Unternehmen funktioniert für Projekte der Digitalen Transformation nicht mehr. Das Kernproblem: Bislang haben die Banken vor allem materielle Güter finanziert, etwa Anlagen oder Maschinen. Digitalisierungsstrategien verlangen jedoch nach Investitionen in immaterielle Güter. Zum Beispiel in die Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern oder einer ganzen Belegschaft. Immaterielle Güter bieten den Banken jedoch keine Sicherheit. Sie zögern bei der Kreditvergabe. Das Resultat: Laut einer Studie der KfW schlagen viele Mittelständler bei Vorhaben zur Digitalisierung einen Bogen um ihre Hausbank. 77 Prozent finanzieren diese Projekte aus ihren laufenden Einnahmen. Ein Unding, angesichts der großen Tragweite der Digitalen Transformation. „Auf die Banken kommt es an“, schlussfolgert Handelsblatt-Autor Florian Flicke zu Recht, nachdem er verschiedenen Studien und Angebote von Banken unter die Lupe genommen hat. Die Lektüre lohnt, weil er bei seiner Recherche auch auf Banken gestoßen ist, die Auswege aus diesem Finanzierungsdilemma suchen.

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