Digital Justicia

In der Digitalen Transformation dürfen Unternehmen die rechtliche Seite nicht aus den Augen verlieren. Der Bundesverband der Unternehmensjuristen (BUJ) und die Wirtschaftskanzlei CMS haben dazu jetzt eine Studie vorgelegt. Ihr Titel: „Digital Economy und Recht„. Juristen aus 305 Rechtsabteilungen deutscher Unternehmen standen dafür Rede und Antwort.  85 Prozent erwarten höhere Anforderungen an das Know-how bei spezifischen Rechtsgebieten wie dem Datenschutz und der IT-Sicherheit sowie bei Haftungs- und Regulierungsfragen. Zwei Drittel der Studienteilnehmer prognostizieren, dass sich die Rechtabteilungen künftig verstärkt auf neue Themen und Geschäftsmodelle einstellen müssen. Interessant: Unter juristischen Aspekten bewerten die Befragten den Standort Deutschland kritisch. Auf die Frage, wie gut er auf die Digitalisierung vorbereitet ist, vergeben sie lediglich die Schulnote „befriedigend“. Sie bemängeln den zögerlichen Einsatz neuer Technologien, die geringe Affinität für neue Technologien sowie eine wenig fortschrittliche Denkweise. Aber auch die eigene Rechtsabteilung sehen nur 27 Prozent als „gut“ oder „sehr gut“ auf die digitale Transformation vorbereitet. Es fehle an Budgets und Ressourcen (buji.net).

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