Ulrich Spiesshofer, CEO des schweizerisch-schwedischen Technologiekonzerns ABB, spricht im Interview mit der Süddeutschen Zeitung über die Zukunft des Unternehmens in der Digitalen Transformation. Außerdem wagt er die Prognose, dass Arbeitsplätze aus China nach Europa zurückgeholt werden können. Seine Argumentation: Wenn man die digitale Technologie geschickt einsetze, seien weniger Produkte auf der Straße oder auf See unterwegs. Damit lasse sich viel Geld sparen und der Kostenvorteil Chinas schwinde. Außerdem müsse man die Digitalisierung weiterdenken: Mit 3-D-Druck zum Beispiel könnte man bestimmte Teile direkt vor der Haustür drucken. Aber kommen die Jobs wirklich aus Fernost zurück? Bietet sich dort für Arbeitskräfte, die durch Roboter wegrationialisiert werden, tatsächlich die Chance zur Weiterqualifizierung und bessere Jobs? Oder werden diese Arbeitsplätze im Zuge der Digitalen Transformation nicht einfach auf Nimmerwiedersehen verschwinden? Diese Gegenfragen müssen erlaubt sein. Zumal Spiesshofer eine echte Innovation vorstellt, die genau dieser Entwicklung Vorschub leistet: einen Roboter, der in der Lage ist, den berühmten Rubik-Würfel, auch Zauberwürfel genannt, zu lösen. Damit können Roboter in der Produktion Kleinteile identifizieren – ein weiterer Fortschritt auf dem Weg zur Automatisierung.
Das Interview ist in der Süddeutsche Zeitung, Ausgabe vom 10. November 2016, Seite 22, erschienen – und ausdrücklich zur Lektüre empfohlen.
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