Finanzbranche: Start-ups scheuen den Alleingang

Startups in der Finanzbranche

Rund 19 Milliarden Dollar flossen 2015 weltweit in sogenannte FinTechs. So werden technologiegetriebene Start-ups in der Finanzbranche bezeichnet. Die enormen Investments stehen für eine Dynamik, die manch etabliertem Geldhaus Sorgen bereitet. Entsteht da eine Konkurrenz, die Geschäft an sich reißt und tradierte Unternehmen überflüssig macht? Wohl eher nicht. Eine Studie von Roland Berger Strategy Consulting zeigt: 86 Prozent der jungen Firmen setzen nicht auf Konfrontation, sondern auf Kooperation mit den Branchenführern. Zudem glauben zwei Drittel nicht, dass sie klassische Finanzinstitute ersetzen können. Offenbar fehlt den Start-ups vor allem eines: Zugang zu einer breiten Kundenbasis. 78 Prozent der fast 250 Befragten FinTechs erhoffen sich, dieses strategische Manko in der Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen ausgleichen zu können. Eine Zusammenfassung der Studie mit dem treffenden Titel „Challenger and Partner“ finden Sie hier: rolandberger.com

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