Wettbewerbsvorteile in der dematerialisierten Welt

Wettbewerbsvorteil Dematerialisierung

Dematerialisierung, Vernetzung und die Share-Economy sind Themen eines aktuellen Interviews, das die VDI Nachrichten mit dem Sprecher der IDD, Karl-Heinz Land, geführt haben. Darin empfiehlt Land Unternehmen in der Kernbranche Maschinenbau, vermehrt über Dienstleistungen und sogar „virtuelle Maschinen“ nachzudenken: „In großen Wolkenkratzern sind oft 120 bis 150 Aufzüge im Einsatz. Durch die Positionsdaten aus den Smartphones der Bewohner bzw. Büroangestellten kann besser geplant werden, wann und wo es Engpässe geben könnte. Durch eine bessere Planung werden dann nur noch 100 Aufzüge benötigt, abgerechnet werden aber zum Beispiel 108.“ Das Marktforschungsinstitut Gartner gehe davon aus, so Land weiter, dass bereits 2025 80 Prozent des Umsatzes nicht mit Produkten, sondern mit Services erzielt werden. Deshalb rät er den Unternehmen, weit und offen zu denken: „Es kann Sinn machen, auch Produkte anderer Hersteller in die eigene Serviceplattform aufzunehmen. Wenn Sie Produkte von Mitbewerbern warten, dann erkennen Sie als erstes, wenn das Produkt ausgetauscht werden muss. Das ist also ein Wettbewerbsvorteil.“

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