Bridgestone: Partnerschaftlich in die digitale Zukunft

Startups in der Finanzbranche

Die Automotive-Branche wandelt sich, nicht nur für die Hersteller der Fahrzeuge, sondern auch für Zulieferer. Michael Johnson, Head of IT for EMEA bei dem Reifenhersteller Bridgestone, ist sich sicher: Im Alleingang erreichen Unternehmen ihr Ziel niemals.

Wer Johnson nach den Erfolgskriterien der Digitalisierung fragt, bekommt eine Antwort auf jeden Fall: Teamwork, Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen und mit Partnern. Den Kern verändern, an die Umgebung anpassen, das ist sein Credo. Der Grund: Kunden setzen zunehmen auf das Gesamtpaket eines Unternehmens. Wer keine stimmigen Dienstleistungen rund um sein Produkt anbieten kann, fällt aus dem „Relevant Set“, hat keine Chance mehr auf der kompliziert gewordenen „Customer Journey“ bis zur Kaufentscheidung. Michel E. Porter, der Managementvordenker, kommt einem in den Sinn. Er predigt genau das, worauf Johnson die IT seines Arbeitgebers ausrichtet: auf den langen Weg vom einzelnen Produkt bis hin zum „System der Systeme“.

Für Johnson spielt deshalb engmaschige Vernetzung eine entscheidende Rolle. Weil einer allein nicht alles kann. Weil Unternehmen erst im Team alle Facetten der Digitalisierung in ihre Geschäftsstrategie mit einbeziehen und nutzen können, zumal in einer Branche, die sich auf einer Rennstrecke in die Zukunft befindet. Kein Wunder, dass Partnerschaften für Johnson immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Aber Kooperation, so strategisch und vertrauensvoll sie sein mag, ist nicht der einzige entscheidende Faktor. Es gilt, den Kunden wirklich zu verstehen, auf seine Bedürfnisse zu reagieren und in neue Geschäftsmodell zu integrieren. Um das Beste aus der Vernetzung und dem Internet der Dinge zu machen – Johnson sieht sie als Chance und Bedrohung zugleich – brauche es Mut, ein gutes Team, und die Bereitschaft, Silos zu überwinden. Der Erwartungsdruck auf die IT-Abteilung steige gezwungenermaßen.


Fujitsu-Forum in München

Schon vorgemerkt? Zum Fujitsu Forum am 8. und 9. November 2017 in München werden mehr als 12.000 Entscheider und Profis aus der Informations- und Kommunikationstechnologie erwartet. Gemeinsam mit den Fujitsu Experten diskutieren sie zentrale Themen des digitalen Wandels, und zwar Künstliche Intelligenz (KI), das Internet of Things (IoT), Cloud Computing und Cyber Security. Zu diesen vier Bereichen präsentieren Fujitsu und seine Partner Ausstellung Innovationen, Lösungen und Zukunftsvisionen, und zwar in zahlreichen Keynotes, Breakout Sessions sowie auf einer umfangreichen Ausstellung. Das Motto des Fujitsu Forums: „Human Centric Innovation: Digital Co-Creation.“ Information und Anmeldung:

https://www.fujitsu.com/de/microsite/forum-2017


„Wir transformieren unsere IT-Organisation, indem wir versuchen, schneller, kreativer, schlanker zu werden und responsiver auf das Business zu reagieren. Gleichzeitig renovieren wir den Kern, damit wir über die richtige IT-Infrastruktur und die richtigen Anwendungsservices mit den richtigen Sicherheits- und Integrationsfähigkeiten verfügen“, erklärt Johnson dem Fujitsu-Magazin I-CIO. „Sobald sich die Geschäftsmodelle weiterentwickeln, können wir auf solide, stabile, belastbare, hochgradig gesicherte und verfügbare Infrastrukturen und Dienste zurückgreifen und unser Geschäft problemlos mit der Zukunft verbinden.“

Klingt nach einem guten Plan in einer Branche, der nicht nur der Wandel von Benzin und Diesel zu E-Mobilen und Hybridantrieben bevorsteht, sondern auch der wachsenden Bedeutung für Car- und Mobility-Sharing Rechnung tragen muss. Der Trend zum Teilen bedeutet in letzter Konsequenz schließlich auch, dass weniger Autos gekauft werden und damit auch der Bedarf an Reifen sinkt.

(IDD Redaktion)